{"id":47,"date":"2019-05-05T06:06:23","date_gmt":"2019-05-05T06:06:23","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.klobas.de\/?page_id=47"},"modified":"2019-05-05T06:06:23","modified_gmt":"2019-05-05T06:06:23","slug":"katzen-zusammenfuehrung","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/blog.klobas.de\/?page_id=47","title":{"rendered":"Katzen-Zusammenf\u00fchrung"},"content":{"rendered":"\n<p>Wenn man eine Katzen aufnehmen will, sollte man am besten vorab \n\u00fcberlegen, ob es nicht Sinn macht, gleich zwei Katzen aufzunehmen, die \nsich bereits kennen und gut verstehen (zum Beispiel Wurfgeschwister oder\n zusammenlebende Katzen). Wenn eine Katze Freigang hat und zuhause &nbsp;viel\n Zuwendung (in Form von Schmuse- und Spieleinheiten) bekommt, ist eine \nZweitkatze nicht unbedingt notwendig, da die Katze drau\u00dfen mit \nArtgenossen Kontakt hat und durch den Freigang keine Langeweile \naufkommt. &nbsp;Bei einer reinen Wohnungskatze halte ich eine Zweitkatze f\u00fcr \nsehr wichtig, da der Mensch niemals einen Artgenossen ersetzen kann. Bei\n voll Berufst\u00e4tigen sollten zwei Katzen eine Selbstverst\u00e4ndlichkeit \nsein. &nbsp; Wer zusammenlebende Katzen schmusen, spielen und toben gesehen \nhat wei\u00df, dass dies keine Einzelg\u00e4nger sind. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Falls man aber zun\u00e4chst eine Einzelkatze hat und sich dann erst f\u00fcr \neine zweite Katze entscheidet, dann stellen sich die Fragen: Welche \nKatzen passen &nbsp;\u00fcberhaupt zusammen? Und danach: Wie sollte die \nZusammenf\u00fchrung laufen? &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Welche Katzen passen zusammen?<\/p>\n\n\n\n<p>Ich schreibe hier nur von meinen Erfahrungen (und von dem was ich mir\n angelesen habe) bez\u00fcglich Nicht-Rassekatzen. Mit den verschiedenen \nCharakteren der Rassekatzen kenne ich mich nicht genug aus, um darauf \neinzugehen. Dazu sollte man den Z\u00fcchter befragen oder sich \u00fcber \nLiteratur schlau machen. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Katzen, die man zusammenf\u00fchren will, sollten \u00e4hnlich alt sein. Da \nkommt es auf ein paar Monate oder vielleicht auch wenige Jahre nicht an,\n aber es macht wenig Sinn, eine \u00e4ltere Katze und eine ganz junge \nzusammenzustecken. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Im Einzelfall kann das gut gehen, aber im Normalfall haben die Beiden\n so wenig gemeinsam, dass sie miteinander nichts anfangen k\u00f6nnen. Eine \n\u00e4ltere Katze m\u00f6chte eher Ruhe w\u00e4hrend eine junge Katze ein kleiner \nungest\u00fcmer Wirbelwind ist, der st\u00e4ndig herumtobt und damit der \u00e4lteren \nganz sch\u00f6n auf die Nerven f\u00e4llt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Sollte der starke Wunsch bestehen, zu einer alten Katze unbedingt \neine junge dazu zu holen, so denken Sie bitte gleich \u00fcber ein junges \nKatzenpaar nach. Dann k\u00f6nnten die Beiden spielen und toben und die \n\u00e4ltere Katze kann dann mitmischen, wenn es ihr gef\u00e4llt. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Au\u00dfer dem Alter spielt der Charakter eine wichtige Rolle. Eine \nver\u00e4ngstigte furchtsame Katze kann durch einen mutigen Artgenossen \naufleben, ger\u00e4t sie aber an eine sehr dominante Katze, so wird sie sich \nwahrscheinlich noch mehr zur\u00fcckziehen. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Lassen Sie sich deshalb im Einzelfall beraten, welche Katzen zusammen passen. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Auch das Geschlecht kann eine Rolle spielen, allerdings nach meiner bisherigen Erfahrung eine eher untergeordnete. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Kater spielen anders als Katzen. W\u00e4hrend sich Kater eher raufen und balgen, spielen Katzen eher fangen und jagen. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Ansonsten gibt es Meinungen, dass Kater schmusiger seien und Katzen \netwas zickig, aber es mag sein, dass dies nur Einzelerfahrungen sind. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Nach meiner Ansicht kann man sowohl ein gemischtes P\u00e4rchen als auch \ngleichgeschlechtliche (egal ob m\u00e4nnlich oder weiblich) zusammenf\u00fchren. \n&nbsp;Zusammenf\u00fchrung \u2013 einige Tipps Die Katze, die bisher alleine in der \nWohnung war hat das Hausrecht und sie sollte auch vor allem in der \nersten Zeit bevorzugt behandelt werden! Das hei\u00dft, sie bekommt zuerst \ndas Futter hingestellt; wenn sie Streicheleinheiten will, bekommt sie \ndiese und sie sollte viel Ansprache bekommen. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die genaue Vorgehensweise am Tag der Zusammenf\u00fchrung sollte jeder im \nEinzelfall entscheiden. Manche entscheiden sich f\u00fcr ein offensives \nVorgehen und bringen einfach die neue Katze in die Wohnung, wo sie \nmittendrin heraus gelassen wird. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Andere lassen die neue Katze von jemand anderem herein tragen (damit \ndie \u201ealte\u201c Katze nicht den Besitzer mit dieser zun\u00e4chst furchtbaren tat \nin Verbindung bringt) und lassen sie erst mal in einem separaten Raum \nraus. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Ich tendiere zur ersten Vorgehensweise. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist normal, dass die Katzen sich in der ersten Zeit anfauchen, verfolgen und sogar knurren (ja, Katzen k\u00f6nnen knurren!). &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Leider ist diese erste Zeit selten schon nach einigen Stunden vorbei.\n Man muss den Katzen Zeit geben, sich an die neue Situation zu gew\u00f6hnen.\n Im Normalfall dauert das einige Tage bis zu zwei Wochen, wobei sie sich\n dabei immer mehr ann\u00e4hern und es immer seltener zu Fauchen und Knurren \nkommt. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt aber auch Katzen, die l\u00e4nger brauchen, so dass sie sich erst nach einigen Monaten richtig gut verstehen. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Es kann dabei zu K\u00e4mpfen kommen, die f\u00fcr uns Menschen f\u00fcrchterlich \ngef\u00e4hrlich aussehen, das sind sie aber meistens nicht. Solange es zu \nkeinen ernsthaften Verletzungen kommt und keine der Katzen vor der \nanderen richtige Angst hat, sollte man die Beiden in Ruhe lassen. Sie \nm\u00fcssen ihre Rangordnung festlegen und sich austesten. Es w\u00e4re falsch, \ndie Katzen zu trennen, wenn sie raufen!&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Leider passiert es auch, dass die \u201ealte\u201c Katze mit &nbsp;dem Besitzer \neinige Zeit beleidigt ist und sogar manchmal auch diesen anfaucht. Das \nlegt sich mit der Zeit auch wieder. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Sollte die Zusammenf\u00fchrung schwieriger sein als erwartet, dann gibt \nes als eine M\u00f6glichkeit, dies zu erleichtern, &nbsp;\u201eFeliway\u201c oder \n&nbsp;\u201eFelifriend\u201c. Dabei handelt es sich um nat\u00fcrliche \nWohlf\u00fchl-GeruchsPheromone von Katzen. Das Spray oder Stecker gibt es \nbeim Tierarzt oder bei einigen Internet-Shops. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Bitte lassen Sie Ihren Katzen Zeit mit der neuen Situation umgehen zu\n lernen! &nbsp;Gibt es Ausnahmen, bei denen von einer Zweitkatze abzuraten \nist?Es gibt einige wenige Katzen, die Einzelg\u00e4nger sind. Vor allem alten\n Katzen, die ihr Leben lang keine Artgenossen um sich hatten und ein \nsehr ausgepr\u00e4gtes Revierverhalten haben, sollte man nicht noch einen \nArtgenossen zumuten. Auch Katzen, die mit Artgenossen schlechte \nErfahrungen gemacht haben oder sich viel zu sehr dominieren lassen, sind\n eventuell als Einzelkatzen gl\u00fccklicher. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Copyright (c) ab 2005 bei Magda Hoenig&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Das Kopieren und Weiterverbreiten dieses Dokuments ist ausdr\u00fccklich \nerlaubt und erw\u00fcnscht. Die Nutzung zur Erstellung eigener Dokumente ist \nerlaubt, wenn das Original, seine Webadresse \nhttp:\/\/www.tierschutzverein-horb.de und seine Autoren als Quelle genannt\n werden. Eine Weitergabe gegen Entgelt ist ausdr\u00fccklich untersagt. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Autoren \u00fcbernehmen keinerlei Haftung f\u00fcr die Richtigkeit der Informationen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn man eine Katzen aufnehmen will, sollte man am besten vorab \u00fcberlegen, ob es nicht Sinn macht, gleich zwei Katzen aufzunehmen, die sich bereits kennen und gut verstehen (zum Beispiel Wurfgeschwister oder zusammenlebende Katzen). Wenn eine Katze Freigang hat und zuhause &nbsp;viel Zuwendung (in Form von Schmuse- und Spieleinheiten) bekommt, ist eine Zweitkatze nicht unbedingt &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"http:\/\/blog.klobas.de\/?page_id=47\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eKatzen-Zusammenf\u00fchrung\u201c<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/blog.klobas.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/47"}],"collection":[{"href":"http:\/\/blog.klobas.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/blog.klobas.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/blog.klobas.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/blog.klobas.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=47"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/blog.klobas.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/47\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":48,"href":"http:\/\/blog.klobas.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/47\/revisions\/48"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/blog.klobas.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=47"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}